Lima Altstadt
Nachdem wir richtig ausgeschlafen hatten und nach einem ersten peruanischen Frühstück, das nicht viel anders war als ein europäisches, bestellten wir uns einen Uber-Fahrer für die Fahrt ins historische Zentrum von Lima. Da es Montag war - wir waren ja am Sonntag angekommen und es war schön ruhig -, lernten wir nun den Verkehr in Lima kennen! Alle fahren, wo es halt geht, es wird viel gehupt und es staut sich allerorten. Zu allem Übel waren in der Innenstadt auch noch Straßen gesperrt (wegen Staatsbesuch oder einer Demonstration oder beidem). Der Fahrer setzte uns in der Nähe der Plaza Mayor ab und es war wirklich nicht weit bis dahin.
Diesmal hatten wir uns gut eingecremt und ich kaufte mir erst mal einen großen Sonnenhut, um alle bereits sonnenvebrannten Stellen abzudecken. Am Päsidentenpalast fand gerade die Wachablösung mit Blasmusik statt, die wir eine Weile beobachteten. Danach erkundeten wir die Straßen um die Plaza Mayor. Die Orientierung ist sehr einfach, weil die Straßen schachbrettartig von diesem Platz abgehen. Man kann sich also nicht groß verlaufen.
Wir überquerten den Fluß Rimac und liefen in das gleichnamige Viertel, das schon eher unseren Vorstellungen von einer südamerikanischen Großstadt entsprach als die herausgeputzte Gegend um die Plaza Mayor. Dort aßen wir auch zu Mittag und kehrten dann wieder ins Touristen- und Geschäftsviertel zurück.
Dort besichtigten wir die Kirche und das Kloster des San Francisco mit seinen Katakomben. Das Kloster wurde mehrmals durch Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut. Wir hatten eine Führerin, die es sehr eilig hatte, aber gut Englisch sprach. In den Katakomben durfte man keine Fotos machen und uns wurden viele menschliche Knochen gezeigt. Alle Schichten und Gräber sind noch nicht freigelegt, aber insgesamt sollen dort ca. 25.000 Menschen begraben sein. Sehr eindrucksvoll!
Nach der Besichtigung ruhten wir uns in dem neu angelegte Park am Fluss aus und setzten uns in ein Café. Der Kellner war wieder sehr nett, aber auch wenn man nur ein paar Sachen zum Trinken bestellt, ist das anscheinend schon schwer, sich das zu merken. Man muss dann halt nochmal genau erklären, was man wollte, dann geht das schon.
Schließlich wollten wir wieder zurück nach Miraflores fahren. Fritz meinte, wir sollten den Expressbus nehmen, da es für den hier eigenen Busspuren gibt und man damit unabhängig von den Staus ist. Was wir nicht bedacht hatten war, dass die Busse zum Bersten voll sind und wir außerdem keine Ahnung hatten, welche Linie wir bis zu welcher Haltestelle nehmen müssen. Also dann doch wieder Uber! Wegen des höllischen Feierabendverkehrs kam der Fahrer wohl nicht zum Abholpunkt, obwohl wir ziemlich lange auf ihn gewartet hatten. Ziemlich spät erhielt ich die Nachricht, dass die Fahrt vom Fahrer storniert wurde. Also setzten wir uns in ein nahes Café, wo wir wieder einen supernetten Kellner hatten und wo es den besten Kaffee gab, den wir seit langem getrunken hatten. Es handelte sich um organischen Kaffee aus Costa Rica und kostete 8 Soles. Dort blieben wir eine Weile und versuchten später nochmal, nachdem der Verkehr etwas abgenommen hatte, einen Fahrer zu finden. Die Wartezeit war zwar wieder lang, aber schließlich wurden wir doch zurück nach Miraflores transportiert.
Zum Abendessen gingen wir an der Plaza Kennedy in eines der Touristenlokale, wo man schön draußen sitzen kann und nicht der Verkehr an einem vorbeirauscht. Das Essen hat ganz ok geschmeckt und die 25 Minuten zum Hotel liefen wir gemütlich zu Fuß zurück.
Diesmal hatten wir uns gut eingecremt und ich kaufte mir erst mal einen großen Sonnenhut, um alle bereits sonnenvebrannten Stellen abzudecken. Am Päsidentenpalast fand gerade die Wachablösung mit Blasmusik statt, die wir eine Weile beobachteten. Danach erkundeten wir die Straßen um die Plaza Mayor. Die Orientierung ist sehr einfach, weil die Straßen schachbrettartig von diesem Platz abgehen. Man kann sich also nicht groß verlaufen.
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| Panoramaansicht Plaza Mayor |
Wir überquerten den Fluß Rimac und liefen in das gleichnamige Viertel, das schon eher unseren Vorstellungen von einer südamerikanischen Großstadt entsprach als die herausgeputzte Gegend um die Plaza Mayor. Dort aßen wir auch zu Mittag und kehrten dann wieder ins Touristen- und Geschäftsviertel zurück.
Dort besichtigten wir die Kirche und das Kloster des San Francisco mit seinen Katakomben. Das Kloster wurde mehrmals durch Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut. Wir hatten eine Führerin, die es sehr eilig hatte, aber gut Englisch sprach. In den Katakomben durfte man keine Fotos machen und uns wurden viele menschliche Knochen gezeigt. Alle Schichten und Gräber sind noch nicht freigelegt, aber insgesamt sollen dort ca. 25.000 Menschen begraben sein. Sehr eindrucksvoll!
| San Francisco |
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| kleiner Blick in die Katakomben |
Nach der Besichtigung ruhten wir uns in dem neu angelegte Park am Fluss aus und setzten uns in ein Café. Der Kellner war wieder sehr nett, aber auch wenn man nur ein paar Sachen zum Trinken bestellt, ist das anscheinend schon schwer, sich das zu merken. Man muss dann halt nochmal genau erklären, was man wollte, dann geht das schon.
Schließlich wollten wir wieder zurück nach Miraflores fahren. Fritz meinte, wir sollten den Expressbus nehmen, da es für den hier eigenen Busspuren gibt und man damit unabhängig von den Staus ist. Was wir nicht bedacht hatten war, dass die Busse zum Bersten voll sind und wir außerdem keine Ahnung hatten, welche Linie wir bis zu welcher Haltestelle nehmen müssen. Also dann doch wieder Uber! Wegen des höllischen Feierabendverkehrs kam der Fahrer wohl nicht zum Abholpunkt, obwohl wir ziemlich lange auf ihn gewartet hatten. Ziemlich spät erhielt ich die Nachricht, dass die Fahrt vom Fahrer storniert wurde. Also setzten wir uns in ein nahes Café, wo wir wieder einen supernetten Kellner hatten und wo es den besten Kaffee gab, den wir seit langem getrunken hatten. Es handelte sich um organischen Kaffee aus Costa Rica und kostete 8 Soles. Dort blieben wir eine Weile und versuchten später nochmal, nachdem der Verkehr etwas abgenommen hatte, einen Fahrer zu finden. Die Wartezeit war zwar wieder lang, aber schließlich wurden wir doch zurück nach Miraflores transportiert.
Zum Abendessen gingen wir an der Plaza Kennedy in eines der Touristenlokale, wo man schön draußen sitzen kann und nicht der Verkehr an einem vorbeirauscht. Das Essen hat ganz ok geschmeckt und die 25 Minuten zum Hotel liefen wir gemütlich zu Fuß zurück.


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