In Puerto Maldonado begleitete uns Ina noch zum Busbahnhof, wo wir den Nachtbus um halb 9 nahmen. Wir hatten bei Cruz del Sur gebucht - wie Ina das empfohlen hatte. Dort hat man breite Sitze und kann diese auch weit umklappen, so dass man darin auch schlafen kann.
Die Fahrt dauerte ca. 12 Stunden und wir kamen am Vormittag in Cusco doch ziemlich gerädert an. Puerto Maldonado liegt auf 180 Höhenmetern, Cusco auf ca. 3400 m. Das wussten wir ja bereits vorher und hatten uns vorgenommen, uns zunächst ein bisschen zu akklimatisieren und zu sehen, ob und wie wir die Höhe vertragen. Ina hatte schon gesagt, dass viel trinken, Zucker und Kopfschmerztabletten helfen und natürlich alle möglichen Koka-Produkte.
Im Hotel wurde uns gleich der Kokatee gezeigt und empfohlen, viel davon zu trinken. Der stand den ganzen Tag über für die Gäste bereit und in den Geschäften kann man Kokabonbons, Kokaplätzchen usw. kaufen. Wir hatten beide Kopfschmerzen und mit war schwindlig, aber vor allem waren wir beide sehr kurzatmig. Jedes kleine Stück aufwärts gehen brachte uns schon außer Atem - und in Cusco geht es immer irgendwo aufwärts.
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| Mauer aus Inka-Zeit |
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| Kinder posen mit Alpakas oder Lamas für Touristen |
So spazierten wir langsam und gemütlich durch die Stadt, sahen uns die Sehenswürdigkeiten an, suchten uns ein Restaurant in der Nähe und das wars für den ersten Tag.
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| in der Markthalle con San Blas |
Den nächsten Tag ging es uns schon besser, aber wir machten trotzdem nicht viel, erkundeten einen anderen Teil der Stadt und planten unsere Weiterreise. In einem alten spanischen Palast ist das Macchu Picchu Museum untergebracht und besichtigten wir. Es ist nicht groß, aber doch interessant.
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| Echte Inkas im Museum |
Wir überlegten hin und her, ob wir uns Macchu Picchu antun sollten oder nicht. Wir hatten schon gelesen und gehört, dass die Touristen in Massen hinströmen und dass es ziemlich teuer ist, die Tour mit dem Zug zu machen. Schließlich entschieden wir uns für eine Zweitagestour mit dem Van mit einer Übernachtung in Aguas Calientes. Schließlich wollte ich dort schon immer mal hin und ich hätte es sicher bereut, das nicht gemacht zu haben. Also buchten wir die Tour in einem Reisebüro für 95,- Dollar pro Person, buchten im Hotel noch eine Nacht für den Abend unserer Rückkehr und waren froh, dass wir unsere großen Rucksäcke für die zwei Tage dort deponieren konnten.
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